Montag, Januar 19, 2026

Ballet – (open) Classical Reglement

 

BALLET – (open) CLASSICAL       PERFORMING ARTS (PA)
Definition:  
Kategorie: Solo male*
Solo female*
Duo (beliebige Geschlechter-kombination von zwei Tänzern) Group Formation  

*Das Ballett hat in der Solo-Kategorie in allen Altersklassen zwei Bereiche/Kategorien: (a) REPERTOIRE und (b) CLASSICAL Ballet.

Tänzerinnen und Tänzer können bei den Wettbewerben entweder in beiden Kategorien oder nur an einem teilnehmen – die Entscheidung liegt bei ihnen.

Altersklasse: Mini Kids 8 und jünger / in der Schweiz starten Mini Kids bei den Children
Children 12 und jünger
Junior 1 (solo, duo) 13 – 14
Junior 2 (solo, duo) 15 – 16
Junior (group, formation) 13 – 16
Adult 1 17 und älter
Adult 2 31 und älter
Es gelten die Regeln der 3-Jahres-Altersspanne – ausser bei Adult 2.
Anzahl der Tänzer: Solo 1
Duo 2
Group 3 – 7
Formation 8 – 24
Musik:

Die Teilnehmenden tanzen zu ihrer eigenen Musik.
Empfohlen wird Musik mit klassischem Charakter.
Repertoire-Musik darf nicht verwendet werden.

 
Tempo: Keine Einschränkungen.
Dauer der Runden: Solo Minimum: 1 min 45 sec; Maximum: 2 min 15 sec
Duo Minimum: 1 min 45 sec; Maximum: 2 min 15 sec
Group Minimum: 2 min 30 sec; Maximum: 3 min 00 sec
Formation
Formation (Children und Mini Kids)

Minimum: 2 min 30 sec; Maximum: 4 min 00 sec

Minimum: 2 min 30 sec; Maximum: 3 min 00 sec

Merkmale und Bewegung:

Klassisches Ballett ist die formalste Form des Balletts und folgt den traditionellen Techniken dieser Kunstform.
Es gibt verschiedene Stilrichtungen, die sich nach ihrem Herkunftsland unterscheiden – etwa russisches, französisches, britisches oder italienisches Ballett. Die Waganowa-Methode, benannt nach Agrippina Waganowa, und die Cecchetti-Methode, benannt nach Enrico Cecchetti, stammen aus Russland bzw. Italien und gehen beide auf die Ursprüngliche französische Methode zurück.

Das klassische Ballett ist bekannt für seine einzigartigen Merkmale und Techniken, wie das Tanzen auf der Spitze (Pointe Work), die Auswärtsdrehung der Beine (Turn-out), hohe Beinführungen (Extensions), sowie für seine graziösen, fliessenden und präzisen Bewegungen und seine ätherische Anmut.

Diese Disziplin muss im klassischen Ballettstil und mit der entsprechenden Technik ausgeführt werden und darf in weichen Ballettschuhen oder Spitzenschuhen getanzt werden.
Obwohl die Choreografie modernen Einflüssen unterliegen kann, darf sie nicht von dem abweichen, was allgemein als klassisches Ballett bekannt ist.
Lyrische, moderne oder Modern-Jazz-Stücke dürfen in dieser Kategorie nicht aufgeführt werden.

Kategorie Adults: Tänzerinnen müssen auf Spitze (en pointe) tanzen. In der Junior-Kategorie ist wahlweise Spitze oder halbe Spitze (demi-pointe) erlaubt. In der Children- und Mini Kids-Kategorie ist Spitzentanz (en pointe) nicht erlaubt.

Tanzroutine:

Keine Tanzroutine darf in mehr als einer Disziplin gezeigt werden (die gleiche Routine kann nicht sowohl in der Modern Kategorie als auch in in der Ballet Kategorie gezeigt werden).

Kein Tänzer darf gegen sich selbst antreten.

Eine Choreografie mit demselben Kostüm und derselben Musik darf nur einmal bei jedem Wettbewerb aufgeführt werden.
Beispiel: Wenn die Choreografie als Formation aufgeführt wird, darf sie nicht als Gruppe, Duo oder Solo aufgeführt werden.

Choreographie

Im klassischen Abschnitt – also bei Solo-, Duo-, Gruppen- oder Formationsauftritten – dürfen keine Musik, Themen oder Kostüme aus bekannten Repertoires verwendet werden.
Nur eigene Choreografien sind zugelassen.

Hebefiguren:

Erlaubt (ausser bei Children und Mini Kids Kategorien).

Lifts sind definiert als Bewegungen bzw. Figuren, bei denen beide Füsse eines Tänzers den Boden verlassen und diese Figuren / Bewegungen mit Hilfe / Unterstützung einer anderen Person ausgeführt werden.
Sprünge mit einem Handgriff gelten nicht als Lift.

Alle verwendeten Hebefiguren müssen dem klassischen Ballettstil entsprechen. Sie dürfen Drop-Falls (Fallbewegungen), unterstützte Drehungen und Sprünge mit Fangbewegungen beinhalten. Da sich der Tanz ständig weiterentwickelt und wächst, wird experimentelle und originelle Choreografie ausdrücklich gefördert.

Akrobatische
Elemente:

Nicht erlaubt.

Bühnenbilder und Requisiten:

Bühnendekorationen und Requisiten: Requisiten müssen von der Tänzerin oder dem Tänzer selbst in einem einzigen Gang auf die Bühne gebracht werden.
Bühnenhelfer oder Assistenten dürfen dabei nicht helfen. Unhandliche oder sperrige Bühnenelemente sind nicht erlaubt.

Handrequisiten sind Gegenstände, die in der Hand gehalten werden und nicht Teil des Kostüms sind (z. B. Stock, Fahne, Blume usw.).

Bodenrequisiten sind Objekte, die auf dem Boden platziert werden, wie Stühle, Treppen, Leitern, Tische usw.

Requisiten, Flüssigkeiten, Schuhe, Kostüme oder andere Substanzen, die die Bühne verschmutzen, beschädigen oder unsicher machen könnten, dürfen nicht verwendet werden.
Die Verwendung solcher Gegenstände wird mit einer Verwarnung oder einer direkten Disqualifikation geahndet. Der Einsatz von elektrischen Geräten (z. B. persönliche Lichteffekte oder Musikgeräte), die an eine Steckdose angeschlossen werden müssen, ist nicht erlaubt.
Solche Requisiten dürfen nur mit Batteriebetrieb verwendet werden.

Kleider/Kostüme

Ein Kostümwechsel während des Wettbewerbs ist nicht erlaubt,
ausser, wenn dieser aufgrund eines Regelverstosses gegen die Kostümregeln von der Jury angeordnet wird. Ebenso ist es nicht gestattet, in der nächsten oder finalen Runde die Musik oder Choreografie zu ändern.

Mehr Infos dazu sind im allgemeinen Teil des Reglements.

Schuhwerk:

Adult Tänzerinnen müssen in allen Kategorien – also Solo, Duo, Gruppe und Formation – auf Spitze (en pointe) tanzen.

Junior Tänzerinnen dürfen wahlweise auf Spitze (en pointe) oder halber Spitze (demi-pointe) tanzen.

Children und Mini Kids dürfen nicht auf Spitze tanzen.
Für sie werden Ballettschläppchen empfohlen – barfuss zu tanzen ist nicht erlaubt.

Brillen und
Hörgeräte:

Wenn eine Tänzerin oder ein Tänzer aus medizinischen Gründen eine Brille tragen muss, wird empfohlen, ein elastisches Band zu verwenden, das die Brille am Kopf sichert oder fixiert.

Wenn Hörgeräte getragen werden müssen, sollen diese ordnungsgemäss befestigt werden, damit sie während der Darbietung nicht verrutschen oder herausfallen.

Frisur und Make-up:  Altersgerecht.
Mehr Infos dazu sind im allgemeinen Teil des Reglements.
Verbote/ Sicherheit:

Sprünge von der Bühne, bei denen jemand den Tänzer auffangen soll, sind nicht erlaubt.

Folgendes gilt in allen Kategorien der Altersklassen Mini Kids und Children:
– Elemente, bei denen auf dem Kopf gestanden wird, sind nicht erlaubt.
– Bewegungen, bei denen der Grossteil des Gewichts von einem anderen Tänzer getragen wird, sind nicht erlaubt.
– Jegliche Sprünge von Requisiten aus einer Höhe von mehr als 1 Meter sind nicht erlaubt.
– Spitzentanz ist nicht erlaubt.
– Dunkle Themen, Kostüme und Musik sind nicht erlaubt.

Bewertung:

3D System

Ablauf des Wettbewerbs: Qualifikationsrunde: Jede Darbietung wird alleine getanzt.
Halbfinale: Jede Darbietung wird alleine getanzt.
Finale: Jede Darbietung wird alleine getanzt.
Teilnehmer, die ohne triftigen Grund nicht in der Startreihenfolge auf der Bühne erscheinen, um zu tanzen, werden disqualifiziert.
Platzierung: Gemäss den IDO-Regeln
IDO Version Gültigkeit September 2025 Das IDO-Reglement (englische Version) ist verbindlich.

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